Google Trends - Drift in deutschen Daten?
Es gab einen interessanten Post auf Science-Based Medicine (dieser Satz ist eigentlich so sinnvoll wie “Am Morgen geht die Sonne auf.”). Mark Crislip hat Google Trends verwendet, um in den USA einen befriedigenden stagnierenden oder abnehmenden Trend in “alternativen” Medizinmethoden festzustellen.
Ich wollte das auch für Deutschland ausprobieren, aber ich musste feststellen, dass die Vergleichsbegriffe, die einen im Jahresmittel konstanten Trend aufweisen sollten (wie Diät, was es in den USA auch tut), in Deutschland einen fallenden Trend aufweisen.

Woran kann das liegen? Es soll ja der Anteil am Gesamt-Suchvolumen sein. Ist die Anzahl der verschiedenen Suchbegriffe in Deutschland hochgegangen, sodass das Volumen von Begriffen, die stetiges Interesse haben sollten, dadurch relativ abnimmt? Jedenfalls erschwert das die Auswertung.
Bis ich mir was überlegt habe, erstmal nur ein Graph. Der ist schon traurig genug, zeigt er doch dass mehr nach Astrologie gesucht wird als nach Astronomie. Aber: Der Gap wird kleiner, und vor allem in den Nachrichten (unterer Graph) liegt die Astronomie jetzt vorne. Schade auch dass die Astrologie-Spitze vorm Jahreswechsel nicht auch ein Gegenstück in der Astronomie hat. Vielleicht sollte man eine Aktion machen “Astronomie im Dezember” um das zu kontern
Na, aber es ist ja bald ein ganzes Jahr lang Astronomie angesagt!




