Long Time No Write
Jetzt hab ich lange nichts geschrieben hier. Geschrieben habe ich schon, vor allem auch wieder bei Twitter, und alles zusammen was ich irgendwo absondere lässt sich ja sowieso rechts bei “Alles von mir” ansehen oder abonnieren. Bei Twitter habe ich mich auch gestern bereits ausreichend darüber gefreut, dass die unerträgliche Fußball-Hysterie mal einen Dämpfer verpasst bekommen hat. Ich war 10 Tage in und um Chicago Ende Mai bis Anfang Juni, und eigentlich wollte ich ausführlich darüber bloggen. Aber wie das immer ist, entweder mache ich das direkt, ich hätte es vor Ort machen sollen, oder ich sitze hinterher da und schiebs vor mir her. Geht mir beim Email antworten genauso. Entweder ich mache es direkt oder es liegt ewig rum bis ich entweder denke, jetzt ists eh zu spät oder dann doch unter großer Kraftanstrengung bearbeite. Der Berg an Eindrücken aus den USA ist auch fast so hoch wie die Türme die da rumstehen, aber so einiges werde ich dann wohl doch mal niederschreiben. Der wichtigste Eindruck: Alles ist irgendwie ein bißchen anders, aber auch wirklich ALLES. Andereseits steht man in einer Welt, die man aus Film und Fernsehen kennt und so fast als Phantasiewelt im Kopf gespeichert hat, irgendwo neben den Ebenen von Rohan. Und plötzlich steht man drin (nicht in den Ebenen von Rohan…) und es ist tatsächlich so. Vieles hat mir besser gefallen - ein viel freundlicher und geduldigerer Umgang der Menschen miteinander (also da wo es nur kurze alltägliche Kontakte gibt - Bürgersteig, Straße, Geschäft, Restaurant, wenn man tiefer gräbt sieht es wahrscheinlich anders aus, eventuell sogar deutlich schlechter), vieles hat mir auch gar nicht gefallen (z.B. natürlich die Auto-Zentriertheit sobald man aus Downtown Chicago rauskommt). Aber was auf jeden Fall gigantisch beeindruckend ist zeigt am besten ein Foto:



